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Gendergraphien XVIII - Winter 2026/27

26.10.2026

Wir freuen uns über Ihr/Euer Kommen zu den 18. Gendergraphien am 05.02.27 zum Thema "Framing Violence: Medien, Macht und gesellschaftliche Deutung".

Was als Gewalt gilt, ist sozial umkämpft. Nicht jede Schädigung wird benannt, nicht jede Verletzung als Unrecht anerkannt, und die Zuschreibung folgt Mustern, in denen Geschlecht, Macht und mediale Sichtbarkeit zusammenwirken. Die Gendergraphien XVIII am 5.02.2027 untersuchen diese Zuschreibungen in vier Feldern: in der körperlichen Erfahrung von Gewalt und ihrer sinnhaften Ordnung, im Femizid der globalen Vormoderne, in der politischen Gewalt von rechts in Deutschland und in multimodalen Formen symbolischer Gewalt in sozialen Medien. Zu dieser 18. Folge der Gendergraphien sind alle Studierenden und akademisch Interessierten herzlich eingeladen.

Wo? Geschwister-Scholl-Platz 1 (HGB) in Raum M010
Wann? Freitag, 5. Februar 2027, von 14 bis 19.30 Uhr

Anmeldungen über folgenden Link oder via gendergraphien27@soziologie.lmu.de.

Programm:

Die vermittelte Unmittelbarkeit von Gewalt. Körperliche Erfahrung und sinnhafte Ordnung
JONAS BARTH (UNIVERSITÄT BREMEN)

Femizid in der globalen Vormoderne: Herausforderungen und Forschungsperspektiven
JULIA BURKHARDT (LMU MÜNCHEN)

Politische Gewalt von rechts in Deutschland heute. Empirische Befunde und gewaltsoziologische Überlegungen aus einer pragmatistischen Perspektive
LOTTA MAYER (UNIVERSITÄT HEIDELBERG)

Von der Plattform auf die Straße? Multimodale Formen symbolischer Gewalt in Sozialen Medien
DIANA RIEGER (LMU MÜNCHEN)